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Ambulante Arthroskopie - Kniegelenk

Seit Gründung des Orthopädiezentrums Kitzingen als Orthopädische Gemeinschaftspraxis im Jahr 1992
werden in unserer Praxis als
der Schwerpunkt unserer Tätigkeit

ambulante Arthroskopien des Kniegelenkes durchgeführt.

 

Diese Kniegelenksspiegelungen werden an mehreren Tagen der Woche ohne Unterbrechung
über das ganze Jahr durchgeführt, so dass hier nach über 20 Jahren ein ausgebrochen großer Erfahrungsschatz besteht.

 

Was ist eine Kniegelenksspiegelung?

Die Kniegelenksspiegelung, eine sogenannte Arthroskopie, stellt den kleinsten operativen Eingriff eines Kniegelenkes dar. Mit Hilfe von 2 kleinen, etwa kugelschreibergroßen Schnitten wird in das Knie auf der einen Seite eine Kamera, auf der anderen Seite ein Instrument eingebracht.
Es stehen viele unterschiedliche Instrumente zur Diagnostik und Behandlung zur Verfügung (Untersuchungshaken, unterschiedliche Scheren, Stanzen, Messer etc.)

 

Was wird arthroskopisch operiert?

Im Rahmen einer ambulanten Kniegelenksoperation werden Meniskusschäden, Knorpelschäden, Verwachsungsstränge bzw. Narbenstränge, freie Gelenkkörper, Kreuzbandverletzungen, Kniescheibenluxation operiert.

 

Wie lange dauert eine solche Operation?

Eine ambulante Kniespiegelung dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten und wird in einer oberflächlichen Allgemeinnarkose durchgeführt.

 

Welche Voraussetzungen muss ich als Patient haben?

Es sollten keine schwerwiegenden Erkrankungen auf internistischem Fachgebiet vorliegen, insbesondere keine schweren Schlaganfälle, keine vor kurzem erfolgten Herzinfarkte. Im Falle von solchen gesundheitlichen Bedenken arbeiten wir sehr eng mit den betreuenden Hausärzten oder Ihren behandelnden Fachärzten sowie unseren Narkoseärzten zusammen und bemühen uns, in kürzester Zeit die ambulante Operationsfähigkeit abzuklären.

Der von uns operierte Patient benötigt am Tag der Operation einen Fahrer, der den Transport nach Hause gewährt.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass am Tag der Operation zu Hause eine Begleitperson gegeben ist, welche den operierten Patienten umsorgt und auch ein bisschen verwöhnt.  Ein selbstständiges Aufstehen des operierten Patienten zum Essen und zur Toilette anhand 2er Unterarmgehstützen ist jedoch ebenso möglich und gewünscht wie das selbstständige Treppenlaufen. 

 

 

Welche Vorbereitungen sind nötig?

Als Vorbereitung auf eine ambulante Kniegelenksoperation reicht eine körperliche Untersuchung sowie eine Laboruntersuchung bei Ihrem Hausarzt aus, eventuell je nach Vorerkrankung ein EKG.

 

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Nach einer solchen Kniegelenksspiegelung sollte der Patient in der Regel 5-7 Tage mit 2 Unterarmgehstützen gehen, um das operierte Bein mit der Hälfte des Körpergewichtes zu entlasten. Wir empfehlen in der Regel den Beginn einer krankengymnastischen Übungsbehandlung nach der Operation.

  

Wie lange besteht Arbeitsunfähigkeit?

Die Dauer der Arbeitsfähigkeit richtet sich nach der Schwere des erhobenen Knieschadens und dem Ausmaß der durchgeführten Therapie.

Allgemein kann als Richtlinie eine Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeit vorwiegend im Sitzen von etwa 3 Wochen angenommen werden, eine Arbeitsunfähigkeit für mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeit von etwa 4-6 Wochen.

 

Wie lange besteht Sportunfähigkeit?

Die grundsätzliche Frage nach der weiteren Sportfähigkeit ergibt sich aus der Schwere des erhobenen Kniebinnenschadens und hier insbesondere des Knorpelschadens. Eine Wiederaufnahme der sportlichen Tätigkeit sollte erst nach abgeschlossener Rehabilitation erfolgen, das Kniegelenk sollte ergussfrei sein, Muskelkraft, Beweglichkeit und Koordination sollten sportartspezifisch auftrainiert werden.

 

 

 

Tel. 09321 390290 + Fax 09321 3902919 + info@ozkt.de + www.ozkt.de
Zweiter Praxisstandort Überörtliche Gemeinschaftspraxis mit Dr. Harald Herterich + Hermann-Löns-Str. 2 + 97447 Gerolzhofen